Parodontose

Zahnarztpraxis Schopf Parodontose

Die Parodontose gehört zu einer weit verbreiteten Erkrankung des Zahnhalteapparates, die sogar zum völligen Zahnverlust führen kann. Eine Behandlung kann kompliziert sein und sehr lange dauern. Von daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Parodontose nur einem Spezialisten anvertrauen. Parodontose ist eine unserer Kernkompetenzen und wir verfügen über langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Deswegen sind Sie als Patient mit Parodontose bei uns in besten Händen.

Definition Parodontose

Parodontose, eigentlich Parodontitis, ist eine bakterielle Infektionserkrankung des Zahnhalteapparates. Grundsätzlich spricht man bei der Parodontologie von der Lehre vom Zahnhalteapparat. Ein gesunder Zahn ist fest im Knochen verankert, der die ganze Wurzel umschließt. Im Laufe des Lebens kommt es zu einem gewissen Knochenverlust. Der ist jedoch normal und unbedenklich, da er dem Erhalt des Zahnes nicht schadet. Wenn man an Parodontose erkrankt ist, wird das knöcherne Stützgewebe vorzeitig zerstört und der Zahn verliert seinen Halt. Die Erkrankung kann sich über mehrere Jahre verdeckt und unbemerkt vollziehen, weil der Prozess von außen schwer zu erkennen ist. Bei Parodontose ist eine erhöhte Neigung zu Zahnfleischbluten zu bemerken. Auch das Zahnfleisch kann geschwollen sein und an den Zähnen bildet sich oft ein verfärbter bakterieller Belag. Als Parodont bezeichnet man das Gewebe, welches den Zahn im Kieferknochen verankert. Weiteres…

Ursachen für Parodontose

Die Mundhöhle eines gesunden Menschen ist mit über 700 Bakterien besiedelt. Die meisten davon sind gefahrlos. Durch eine ungenügende Mundhygiene wird die Zahl der Bakterien erhöht und es kommt zur Entwicklung der Parodontose. Für den Ausbruch der Erkrankung sind weitere Faktoren verantwortlich:

–         Bakterieller Zahnbelag

–         Nikotin-Konsum

–         Stress

–         Schlechte Mundhygiene

Eine beeinflussende Rolle spielen auch:

–         Hormonelle Störungen

–         Übergewicht

–         Einige Medikamente

–         Alter

Wenn die Zahl der Bakterien in Mundhöhle höher geworden ist und die Immunabwehr des Körpers schwächer wird, tritt die Krankheit stärker auf. Daher ist es wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen.

Mögliche Symptome von Parodontose

Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen, beim Essen harter Nahrung kann ein Verdacht auf Parodontose bestehen. Die Parodontitis ist neben der Diabetes eine sehr häufige Erkrankung. Laut Statistik, erkranken bis zu 80% der Bevölkerung in Deutschland im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer Parodontose. Zu den typischen Warnsignalen der Parodontose gehören:

–         Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch

–         Blutung des Zahnfleisches beim Zähneputzen

–         Zurückgezogenes Zahnfleisch

–         Schlechter Mundgeruch

–         Lockerung der Zähne

Wenn Sie mindestens eine der oben aufgeführten Punkte mit `Ja` beantwortet haben, sollten Sie in einer Untersuchung feststellen lassen, ob Sie eine Parodontalbehandlung benötigen.

Die Behandlung von Parodontose

Die wichtigste Maßnahme in der Paradontitisbehandlung ist die Beseitigung von bakteriellen Infektionen. Zur Gesundung ist es nötig, die Bakteriengifte und die weichen und harten Ablagerungen zu entfernen. Das Hauptproblem besteht darin, dass die harten Ablagerungen unter dem Zahnfleisch schwer zugänglich sind. Dafür wird das Zahnfleisch zurückgeschnitten, also eine kleine Operation, um die Zahnfleischtaschen zu entfernen. Die Behandlung der Parodontose verläuft in mehreren Phasen. Die erste Maßnahme ist die professionelle Zahnreinigung, um den Zahnstein von den Zähnen zu entfernen. Dank der anschließender Polierung der Zahnoberfläche können die Bakterien und Zahnstein schlechter festsetzen. Sind bereits die Zahnfleischtaschen gebildet, muss auch hier die Plaque entfernt werden. Die Therapie der Parodontose erfolgt in mehreren Sitzungen. Die neuen Methoden wie Laser Behandlung und Vector Behandlung (mit Ultraschall) garantieren die schonende und schmerzarme Therapie der Wurzeloberfläche. Unser Ziel ist es, Parodontose-Behandlung möglichst schonend und ohne chirurgische Eingriffe durchzuführen. Der Erfolg der Parodontose-Therapie hängt primär von der regelmäßigen Mundhygiene ab. Patienten, die zur Parodontose neigen, sollten die Zähne regulär vom Zahnarzt kontrollieren lassen.

Die Heilung von Parodontose

Ziel der Parodontitisbehandlung ist es, dass sich das Zahnfleisch erneut als eine feste Dichtungsmanschette um die Wurzel legen kann. Auch der Zahnknochen wird nach der Parodontalbehandlung wieder heilen. Aber der zuvor verloren gegangene Knochen kann sich nicht wieder neu bilden. Dank modernen, mikrochirurgischen und gewebeschonenden Methoden kann bei bestimmten Taschenformen die fehlende Knochenmasse zum Teil wieder hergestellt werden. Spezielle Substanzen sorgen bei dieser Behandlung der Parodontose dafür, dass die Knochenbildung angeregt wird. Das durch die Parodontitisbehandlung erzielte Ergebnis kann lediglich gehalten werden. Der Langzeiterfolg im Kampf gegen die Paradontose kann nur dann erzielt werden, wenn die durch die Behandlung erreichte Entzündungsfreiheit lebenslänglich verteidigt wird. Damit eine Parodontose heilt, müssen sämtliche Bakterienbeläge von den erkrankten Zähnen entfernt werden. Damit sich die Beläge nicht wieder von neuem bilden, muss der Patient seine Zähne perfekt sauber halten. Der Erfolg über lange Zeit ist nur dann gesichert, wenn der Patient zuhause mit täglicher gründlicher Zahnreinigung verhindert, dass sich neue Bakterienbeläge bilden. Die systematische Reinigung aller Zahnoberflächen ist in den Zahnzwischenräumen nicht einfach. Für diese Stellen gibt es spezielle Hilfsmittel, zum Beispiel Zwischenraumbürsten oder Zahnseide. Der Zahnarzt berät Sie über den richtigen Gebrauch. Damit die wiederauftretenden Probleme rechtzeitig erkannt und behoben werden, sind regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt wichtig.

Zusammenfassung Parodontose

Heutzutage ist die Parodontose heilbar und stellt kein medizinisches Problem mehr dar. Damit die Parodontose geheilt wird und das Ergebnis der Behandlung über einen langen Zeitraum erhalten bleibt, sind weitere Maßnahmen zu ergreifen: Alle Beläge und der Biofilm müssen gründlich und professionell beseitigt werden. Bestimmte Bakterien müssen dauerhaft entfernt werden. Durch eine regelmäßige, qualifizierte Betreuung sollte das Ergebnis der Behandlung sichergestellt werden.

Zahnarzt für Parodontose für Graz, Leibnitz und Steiermark


 

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